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Geschichte

 

1240 Das Dorf Wollin wird als "Woldin" (das bedeutet Ochsenort) erstmailig in einer Urkunde erwähnt. Hier wurde vielleicht der slawische Ochsengott Woloß verehrt.

1261 Wollin hat eine Kirche, die mit ihren Einkünften zur St. Peterskirche in Stettin gehört. Die Kirche ist ein relativ ursprünglicher Bau aus Feldsteinen der Übergangszeit von der Romantik zur Gotik. Aus dieser Zeit stemmen neben den Wänden mit zum Teil erhaltenen Fugeneinritzungen am unteren Ostgiebel das große Turmportal und eine kleinere Eingangspforte auf der Nordseite, ein freigelegtes Fenster im Ostgiebel und die Tiegelbalkenlöcher im Turmeingang (Kirche war Burg und Zufluchtsort im mittelalterlichen Dorf).

1692 Der Kirchturm wird errichtet, der 1727 erneuert und aufgestockt wird, außerdem wird eine neue Bekrönung auf seiner Spitze montiert.

um 1700 Es wurde der barocke Altar mit einem zweigeschossigen Säulenaufbau und geschnitzten Wangen aufgestellt. Die auf Holz gemalten Bilder zeigen unten in der sogenannten Predella das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, in der Mitte Christus vor seiner Verhaftung im Garten Gethsemane und ganz oben seine Grablegung.

um 1700 Die Taufschale aus Messing wurde gefertigt, mit einer Darstellung von Adam und Eva im Paradies. Die Schale wurde als Fundstück von der Flucht 1945 aus Friedefeld zugetragen, wo sie viele Jahre als Gänsefutterschale gebraucht worden ist.

1717 Die barocke Kanzel wird errichtet, zusammen mit einem neuen Beichtstuhl.

1725 Die Brüder Maasch stifteten den Kronleuchter aus Messing. Er ist eine flämische Krone mit Lübecker Doppeladler und wurde nach langjähriger Aufbewahrung in unvollständigem Zustand und seiner Restaurierung in einer Plöner Werkstatt am 08.09.1991 wieder in Gebrauch genommen.

1853 Die Orgel ist von der Firma Wiegener und Schramm aus Stettin für 630 Taler angefertigt worden. Sie hat als eine der wenigen Orgeln im Umkreis die Nachkriegszeit überstanden und wird noch heute regelmäßig im Gottesdienst gespielt. Die Kirche wurde renoviert und umgebaut: Vergrößerung der Fenster, Errichtung der Vorhalle und Aufstellung eines neuen Gestühls. Eine 1.Turmuhr wird gekauft.

1861 Der Tauftisch wurde errichtet.


1923 Die Gedenktafel für die Gefallenen des 1.Weltkrieges wird aufgehängt. 1922 veranschlagte Kosten: 5500,00 M, 1923 auf 24.000,00 M gestiegen und schließlich mit Roggengetreide bezahlt.


1968 Innenrenovierung der Kirche


1982 Eine zweite, größere Glocke aus der Werkstatt Schilling (Apolda) wird neben der alten Glocke von 1680 aufgehängt (beide Glocken können besichtigt werden).


1990/91 Der Kirchturm wird restauriert, dabei neu verschalt und mit einem Kupferdach versehen. Die schadhafte Bekrönung wird erneuert, die alte Kugel vergoldet und ein neues Kreuz in der Werkstatt Schwuchow (Angermünde) angefertigt. Die gesamte Kirche wird neu verfugt und erhält eine neue Bedachung.

 

 

...von Damals ein paar Bilder

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