Das neuste...

Die Internetseite wurde bearbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.

 

 

 

 

 

1240, 24. April in villa Woldin

In der Urkunde des Pommernherzogs Barnim I. vom 24. April 1240, die seinen Vertrag mit dem Bischof von Kammin über den Zehnttausch wiederzubesiedelnder Gebiete beinhaltet, wir unter den Flecken und Dörfern, die ihre Zehntleistung nun an den Landesherren abführen, auch Wollin bei Penkun genannt: "in villa Woldin de LXXX mansis" (im Dorf Wollin von 80 Hufen). Eine andere Nennung findet sich in einer Urkunde des Bischofs vom 08.03.1241. Konrad III bestädigt dem Kloster Grobe verliehene Zehnt- einkünfte auf Usedom, in der Provinz Rochow sowie Gützkow. Unter den Zeugen testiert ein"Arnoldus plebanus de Wolin". Dieser ist jedoch nicht dem Wollin bei Penkun zuzuordnen, sondern eher der Stadt Wollin auf der gleichnamigen Insel (1188 castrum Wolyn; 1216 provincia Volin). Wollin bei Penkun ist auch nicht zuverwechseln mit Wollin (1231 Wollin) bei Eickstedt (Prenzlau). Die sprachliche Grundform geht auf das altpolabische *Volin = Ort eines Vol(a) zurück. Der Personenname *Volimir kann auf *volá (Wille) beruhen. Für Wollin mag ein Volimir als Lokator namengebend gewirkt haben. Nicht auszuschließen ist auch urslawisch *vol (Feuchtigkeit, Nässe, Wasser), wenn der Ortsname durch die sich ansiedelnden Slawen aus einer Gegebenheit der Landschaft geboren wurde.

 

1335 Woldyn

1340 Woldin, Woldyn

1618 Wollin

1865 Wolin

1900 Wollin