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l .Erwähnung einer Glocke in Wollin 1662 im Kirchenrechnungsbuch von Wollin:Roggen verkauft für eine neue Mittel- Glocke aus Stettin, da die alte Mittelglocke "im preußischen Brand zerschmolzen". 2-mal ist die Kirche abgebrannt im schwedisch-pommerschen Erbfolgekrieg. Trotzdem 1680 neue Glocke in Stettin gießen lassen mit folgender Inschrift: Zu Gottes Ehren ist diese Glocke teils von den Wollinschen Kirchenmitteln, teils durch Beisteuer gutherziger Leute gegossen im Jahr  als Patronus war Heinrich von der Osten, Designatus Pastor Johannes Camerarius, Jürgen Asmus   und Hans Stegmann Vorsteher (Kirchenälteste)-Lorentz Kökeritz goss mich Anno 1680.

1692 Kirchturm erbaut

1697 Guss einer 2.Glocke mit Inschrift: Honor et Gloria soli deo Anno 1697 ist diese Glocke Gott zu Ehren der Kirchen und Gemeinde in Wollin zur Zierde gegossen worden, Joh. Caerarius, Pastor - Joachim Asmus, Schulz - Paul Zimmermann und Jakob Lubahn, Vorsteher, - Hr. Heinrich von Ostern, Patronus, gegossen von Johann Jakob Mangold, Stettin. Diese Glocke wurde im 1. Weltkrieg eingeschmolzen.

Auf Anregung des damaligen Ortspastors beschließen der GKR und Beirat Wollin am 19.9.1979 nach Befragungen in der Gemeinde die Anschaffung einer neuen Glocke für den leeren Platz im Glockenstuhl:    ' Gewicht: 540 kg Durchmesser: 96 cm Ton: gis Inschrift (unter Bezug auf die verloren gegangene Glocke): Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden (Lukas 2,14) Kosten: ca. 8500.00 DM

Die Finanzierung wurde allein durch Spenden aus der Gemeinde und einiger auswärtiger ehemaliger Wolliner ermöglicht. In der Zeit vom 10.l.1980- 1.9.1982 kamen 7763.10 Mark zusammen.

Eine elektrische Läutanlage wurde montiert, finanziert von Freunden der Kirchengemeinde Wollin: Gerhard Glasenapp (Berlin) Familie Ückermann (Nachfahren eines ehemaligen Pastors in Wollin, jetzt in Bayern) Partnergemeinde Lübeck.

9.8.1982 Antransport der Glocke und ihre Fahrt auf einem LKW durch Wollin und Friedefeld unter dem Geläut der alten Glocke und Montage durch die Glocken- gussfirma Schilling in Apolda (siehe Foto in der Bilderausstellung), Elektroinstallation durch die Firma Kautz, Penkun (dafür musste eine Starkstromanschluss angelegt werden) Einbau der neuen Schalluken (gebaut in der landeskirchlichen Werkstatt in Neuenkirchen, durch den Tischler Meier aus Penkun

5.9.1982 Feierliche Einweihung der Glocke im Festgottesdienst zum 50-jährigen Siedlerjubiläum in der Wolliner Kirche durch Probst Haberecht (mit ca. 180 Teilnehmern und einer Kollekte für die Glocke von 1607,80 M) und anschließende Kaffeetafel im Pfarrgarten mit dem Sommersdorfer Posaunenchor, eingerahmt von einer kirchlichen Woche mit verschiedenen

 

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Bild 1, 2 und 4 ist die Wolliner Kirchenglocken. Bild 3. ist die Glockenweihe und 50. Siedlerjubiläum. Bild 5. Uhrenwerk der Kirche.